Home
 
 
17 May 2009 @ 07:31 pm
Tote Ratten & Co.  
Ich hatte letzte Woche was Spontanes zu Kaiba und Joey geschrieben – das kommt davon, wenn man in der Bahn zu viel Zeit hat *GG* Oh mann, ich brauch aber echt immer ewig zum Posten.

Tote Ratten und andere schockierende Geständnisse

Autorin: Kisa-Yanto
Email : kisa_nl@hotmail.com
Homepage: http://kisa-yanto.livejournal.com
Fandom: Yu-Gi-Oh!
Disclaimer: Yu-Gi-Oh! gehört Kazuki. Mir gehört nichts und ich verdiene hiermit auch kein Geld.
Rating: G
Label: gen, humor, slash
Pairing: Kaiba x Joey
Beta: naburo

Summary: Kaiba und Joey haben mal wieder Probleme… und eine tote Ratte.

Tote Ratten und andere schockierende Geständnisse

„Hey KAIBA!“

„KAIBA?! Wage dich nicht, JETZT zu gehen!“

„Kaiba! Du Penner! Bleib gefälligst HIER!“

„Na waaaarte!!!!“ Joey zielte, holte aus – und warf. Einen Meter von Kaiba entfernt ertönte im nächsten Moment ein kurzes, ersticktes QUIEK, ehe eine Ratte zur Seite kippte. Joeys Augen wurden groß. „Oh Scheiße…“
„Spinnst du?!“, knurrte Kaiba, ehe Joey an ihm vorbei stürmte und auch er das leblose Tier sah.
Joey beugte sich über das Tier, stupste es mit dem Schuh an. „Scheiße Kaiba… ich glaub, es ist tot.“
„Schön. Dann kann ich jetzt ja gehen.“
„Was?? Warte! Wir können ihn doch nicht so liegen lassen! DU kannst ihn doch nicht so liegen lassen.“
Kaiba schaute von der leblosen Ratte zu Joey, in seinem Blick eine Mischung aus angespannten Nerven und Ungeduld. „Wie Bitte?“

Er kratzte sich an der Nase, während er sich vor das kleine Geschöpf ins Gras hockte. „Naja, er braucht doch ein anständiges… Begräbnis.“
„Begräbnis?“
„Japp.“
„Für dieses… Vieh?! Du hörst dich an wie dein kleiner, paranoider Freund.“
„Yugi - Mein kleiner, paranoider Freund hat auch einen Namen, oder zwei… also – und hör jetzt auf wieder mit den Augen zu rollen!“, knurrte Joey und guckte sich um. „Wo ist hier ‘ne Schaufel...“
„Eine Schaufel? Wheeler… Ich bin mir sicher, dass die Natur das erledigt.“
„Die Natur?! Hallo?! Wie würdest du es bitte finden, wenn ich DICH einfach liegen lassen würde?! Bis die NATUR das erledigt!“
„Danke, für den liebevollen Vergleich, WHEELER. Aber wenn es dir Spaß macht: Bitte - Ich halte dich nicht auf. Verscharr das Ding ruhig. Ich werde jetzt gehen.“ Kaiba lehnte sich zurück, verschränkte die Arme vor der Brust, während Joey zu ihm auf starte und grollte: „Hallo?! Du gehst nirgendswo hin! Du hilfst mir gefälligst. Das ist ja wohl auch alles deine Schuld!“
„Meine?!“ Kaiba lachte kalt und eine dicke Ader trat pochend auf seiner Stirn hervor. „DU hast ja wohl den Stein geworfen!“
„Ja, aber nach DIR!“
„Tja! Tut mir ja wahnsinnig Leid, dass das daneben ging! Das nächste Mal nimm lieber einen größeren – der trifft vielleicht.“
„Ach, halt die Klappe… Und außerdem war das kein Stein. Das war mein Apfel. Er war noch nicht ganz reif… Und… Ich hab dir ja gesagt, dass du nicht gehen sollst!“

Kaiba legte den Kopf ein wenig schief und sah so nicht mehr ganz so wütend aus. „Und ich hab dir gesagt, dass ich eine Pressekonferenz habe.“
„Du hast IMMER irgendeine Pressekonferenz! Und wenn du kein Presseding hast, dann eben ein Meeting oder ein Breefing, eine Übernahme oder eine andere Konferenz! Immer ist irgendwas.“
„Ich hab mir das nicht ausgesucht.“
„Aber du hast gewusst, dass ich meine Wohnung einweihen will. Ich hab extra Bier und Chips gekauft… und Suulanga gemacht, oder wie dieses französische Zeug von dir heißt.“
„Soljanka… und es ist russisch.“
„Ach toll. Halt den Mund.“
„Das ist wie im Kindergarten, Wheeler. Ich bin sicher, du amüsierst dich auch prächtig mit deinen sogenannten Freunden.“
„Ich hab meine sogenannten Freunde aber extra alle AUSGELADEN!“
„…Wheeler, was ist das für eine Party mit nur zwei Leuten…?“
„Boah, Kaiba! Es GIBT keine Party, okay?! Nur dich und mich – ich wollt… ach, vergiss es! Und nenn mich nicht ständig ‚Wheeler‘, verdammt!“

Kaiba sagte eine Weile nichts, schließlich murrte er: „Wieso hast du das nicht gesagt…?“
„Ja, warum wohl?!“, murrte Joey. „Weil’s vielleicht eine Überraschung sein sollte?!“
„Ich kann das jetzt nicht mehr verschieben.“
„Tz… warum solltest du auch, was? Kann dir ja egal sein. Dann frag ich eben Mai, ob sie mit ins Kino kommt. Dann muss ich die Karten wenigstens nicht wegschmeißen.“
Kaiba verzog den Mund. Diesen Namen mochte er gar nicht. „Warum hast du nicht gesagt, dass dir das so wichtig ist?“
„Nochmal: Überraschung!“

Wieder schwieg Kaiba, dann ging er neben Joey in die Hocke. „Was ist… Wollen wir das Ding jetzt verscharren?“
Joey schaute ihn an. „Auf einmal?“
„…na ja, das nächste Mal schmeißt du sonst vielleicht mit der Ratte nach mir.“
„Das ist eigentlich mal ne gute Idee“, grinste Joey und sah ihn dabei schief an. „Ich hol die Schaufel…“

Zehn Minuten später standen zwei fast erwachsene Männer vor einem kleinen Erdhügel. „Ich hab mir dabei garantiert jede erdenkliche Krankheit eingefangen“, murrte Kaiba und sah zu Joey hinab, der gerade einen kleinen Stein auf dem Erdhügel aufstellte. Er fand diese ganze Prozedur vollkommen lächerlich.
Joey sah zu ihm hoch. „Hoffentlich!“ Aber er klang nicht mehr wirklich wütend.
„Okay. Ich muss. Ich bin spät dran.“
„Tz… Wie gesagt, ich mach mir dann nen schönen Abend.“
Genervt mit den Augen rollend zuckte Kaiba mit den Schultern und wandte sich ab. „Wie du meinst…“ Dann hielt er jedoch inne und drehte sich noch einmal zu Joey und dem Erdhügel um. „Joey… kaufst du dir morgen eine Zeitung?“
„Äh? Was? Keine Ahnung, wieso?“
„…solltest du vielleicht tun.“
„Was, wieso?!“
Kaiba grinste nur leicht, eher er sich umdrehte und ging. „Nur so.“

Am nächsten Tag prangte eine Headline über den Zeitungen Dominos: ‚Das schockierende Geständnis des Seto Kaiba! Frauen dieser Welt verzweifeln!‘

…über eine verstorbene Ratte hatte niemand berichtet.



- Ende -

Vielen Dank fürs Lesen.

Nja, ich glaub, ich werd mir jetzt mal eine Voyagerfolge angucken, und dann weiter ausdrucken *droop* Also, das was wir in der Vorlesung gemacht haben.